Harte Runden auf Bundesebene: Hennefer U17-Judoka im nationalen Vergleich

Herne, 10. Oktober 2026 – Beim bundesoffenen 33. Mario-Kwiat-Gedächtnisturnier der U17 in Herne stellte sich der Nachwuchs des 1. JC Hennef / Eitorfer JC erneut der nationalen Konkurrenz.
Unter den Augen von Bundestrainer Juan Ignacio Cuneo wurden die besten Nachwuchskämpfer Deutschlands direkt auf der Matte analysiert. Wer hier auf sich aufmerksam macht, empfiehlt sich für den Bundes- oder Landeskader und für internationale Einsätze.
In der Gewichtsklasse bis 50 Kilogramm knüpfte Maxim Rauch an seinen Erfolg aus Halle beim Sichtungsturnier „Sicheres-Herz-Cup“ an. In einem mit 14 Athleten umkämpften Doppel-KO-System erwischte er einen Traumstart und behielt mit einer Ippon-Wertung gegen den am Ende Drittplatzierten die Oberhand. Nach einer Niederlage im zweiten Kampf holte Maxim in der Trostrunde einen weiteren Sieg. Im darauffolgenden packenden Duell um Platz drei fehlte nach einer kräftezehrenden Kampfzeit von 3:10 Minuten nur wenig zur Medaille. Am Ende belegte er den fünften Platz.
Auch Faiso Khodor Kasim machte der Konkurrenz in der Kategorie bis 81 Kilogramm das Leben schwer. Direkt zum Auftakt traf er auf den späteren Turniersieger. In diesem intensiven Kampf hielt das Hennefer Kraftpaket 3:59 Minuten lang dagegen und verlangte dem Favoriten alles ab. Nach dieser Niederlage antwortete Faiso in der Trostrunde prompt mit einem Ippon-Sieg, ehe gegen den anschließenden Bronzemedaillengewinner Endstation war. Er schloss das Turnier mit einem starken siebten Platz ab.
Für Daniel Rempel (-50 kg), der im Vorjahr noch in der Gewichtsklasse bis 46 kg gewonnen hatte, und Maximilian Kubitza (-73 kg) verlief das Turnier dagegen nicht nach Wunsch. Beide schieden diesmal vorzeitig und ohne Platzierung aus.
