Zwei Silbermedaillen beim DJB-Sichtungsturnier in Halle

Beim erstklassigen U17-DJB-Sichtungsturnier „Sicheres-Herz-Cup“, ausgerichtet vom Judo-Verband Sachsen-Anhalt e.V. und dem SV Halle, trafen die stärksten männlichen Nachwuchstalente aus Nord- und Westdeutschland aufeinander.

Für Nordrhein-Westfalen gingen unter anderem die Nachwuchstalente des 1. JC Hennef / Eitorfer JC mit Daniel Rempel (-50 kg), Maxim Rauch (-50 kg), Julian Augst (-60 kg), Elias Seib (-66 kg), Maximilian Kubitza (-73 kg) und Faiso Khodor Kasim (-81 kg) an den Start. Die Athleten steuerten bei diesem anspruchsvollen Turnier wichtige Punkte zur Medaillenbilanz des Landesverbandes bei.

Maxim erwischte einen bärenstarken Turniertag und zeigte sich über den gesamten Wettkampf hinweg äußerst konzentriert. Seine Vorrundenkämpfe gewann er souverän und zog ohne Niederlage ins Finale ein. Dort musste er sich in einer taktisch geprägten Begegnung erstmals geschlagen geben. Die dritte Shido-Strafe gegen den Hennefer gab letztlich den Ausschlag. Mit dem Gewinn der Silbermedaille krönte er einen nahezu perfekten Turnierverlauf.

Auch Teamkollege Maximilian zeigte sich in bestechender Form. Mit technisch anspruchsvollem Judo, großer Variabilität und viel Übersicht zog er in das Finale der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm ein. Erst dort musste er sich geschlagen geben. Am Ende stand ein beachtlicher zweiter Platz und damit ein weiterer großer Erfolg für den jungen Judoka.

Faiso durfte sich über Rang fünf freuen. Mit einer ausgeglichenen Bilanz von zwei Siegen und zwei Niederlagen bestätigte er damit seine positive Entwicklung auf nationaler Ebene.

Elias erwischte mit dem späteren Turniersieger ein schweres Auftaktlos, kämpfte sich mit zwei Siegen in der Trostrunde jedoch noch auf Rang sieben vor. Ebenfalls auf dem siebten Platz landete Daniel, der nach zwei Niederlagen hinter seinen eigenen Erwartungen blieb. Julian hielt in seinen Begegnungen gut dagegen, verpasste nach zwei knappen Niederlagen jedoch die Platzierungsränge.

„Die Jungs haben sich heute stark präsentiert. Über die zwei Silbermedaillen freuen wir uns natürlich, noch wichtiger ist aber, dass wir auf nationaler Ebene sichtbar mitmischen können“, resümierte Trainer Kamen Kasabov.

Bereits am 10. Oktober wartet beim Mario-Kwiat-Gedächtnisturnier in Herne das nächste DJB-Sichtungsturnier. Dort haben die Nachwuchsjudoka die nächste Gelegenheit, die Bundestrainer auf sich aufmerksam zu machen und sich für einen Platz im Leistungskader des Deutschen Judo-Bundes ins Gespräch zu bringen.